Approach
Zwischen Eklektizismus und Reduktionismus
Die Verführung durch den Reduktionismus
Gefährliche Erklärungsfallen vermeiden
Mehrdimensionalität als leitendes Prinzip
Die mehrdimensionale Perspektive ermöglicht Ganzheitlichkeit
Erster zentraler Baustein: Kreativität
Zweiter zentraler Baustein: Multiperspektivität
Hohe Relevanz des Unbewussten und der Emotionen
Emotion und Kognition sind kein Gegensatz
Psychologische Motive als übergreifender Erklärungs- und Analyseraster
Drei Motivkomplexe: Aktivierung, Dominanz, Strukturierung
Deep Brain Approach: Wegbereiter für innovative und ungewöhnliche strategische Ansätze

Emotion und Kognition sind kein Gegensatz

Emotion und Kognition sind dabei kein Gegensatz, sondern greifen ineinander und gehören untrennbar zusammen. Das heißt, emotionale Reaktionen haben zumeist auch eine kognitive Komponente, während sich mit kognitiven Einschätzungen zumindest auch eine emotionale Einfärbung verbindet.

Die einfachste Unterscheidung bei Emotionen erfolgt zwischen "Lust" und "Unlust". Darüber hinausgehend lassen sich basale Emotionen wie Freude und Traurigkeit, Furcht und Zorn, Überraschung und Bestätigung, Abstoßung und Vertrauen unterscheiden. An diese basalen Dimensionen hängen sich jeweils mehrere sekundäre und tertiäre Emotionen an. Mit der Einbeziehung emotionaler Qualitäten in die strategische Analyse gelingt es einem, zusätzlich unbewusste Vorgänge zu berücksichtigen und potentiell scheinbar Unerklärliches erklären zu können.

Der "Deep Brain Approach" macht es daher zu seinem Anliegen der emotionalen Komponente in der Analyse menschlicher Vorstellungs- und Erlebniswelten ein besonderes Augenmerk zu widmen. Grundsätzlich geht es ihm aber darum kognitive und emotionale Dimensionen dialektisch aufeinander zu beziehen und produktiv miteinander zu verschränken.
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